Freibad Steinberg – Chlorgasanlage auf neuesten Stand umgebaut

Die drei Bürgermeister mit Betriebsleiter Ottmar Maly und BSG-Sachverständigen Karl-Heinz Gansler

Steinberg. Die Sicherheit der Gäste steht bei allen Einrichtungen stets im Vordergrund. Aus diesem Grund hat der Zweckverband Erholungsgebiet Mittleres Vilstal mit seinen Mitgliedern (Landkreis Dingolfing-Landau, Markt Frontenhausen, Markt Reisbach und Gemeinde Marklkofen) das Thema „Chlorgasfreisetzung“ aufgegriffen.
Auf der Grundlage der neuen „DIN 19606 Chlorgasdosieranlagen zur Wasseraufbereitung -Technische Anforderungen an den Anlagenbau und Betrieb“ sowie der „DGUV Regel 107-001 Betrieb von Bädern“ wurde im Freibad Steinberg die Chlorgasanlage auf den aktuellsten und neuesten Stand für die Badesaison 2020 umgebaut.
Aus diesem Anlass besichtigten die Vertreter der Gemeinden – Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner (Reisbach), Bürgermeister Peter Eisgruber-Rauscher (Marklkofen) und Bürgermeister Dr. Franz Gassner (Frontenhausen) das Freibad Steinberg, um sich über den aktuellen Stand der Neuerungen im Beisein des Betriebsleiters Ottmar Maly und des zertifizierten BSG Sachverständigen Karl-Heinz Gansler zu erkundigen.
Den Betreibern ist es besonders wichtig, auf der Grundlage der oben genannten Vorschriften zu handeln beziehungsweise gehandelt zu haben. Dabei unterstützte sie der zertifizierte BSG Sachverständige beratend mit einer Risiko-Analyse sowie einer Gefährdungsbeurteilung. In Betrachtung der Nachhaltigkeit und Sicherheit entschloss man sich für diese Maßnahme. Auf Rat und im Hinblick auf die Nähe von Besuchern wurde eine Natriumthiosulfat-Anlage eingebaut, um dadurch die Anlagensicherheit nochmals zu erhöhen. Ebenso wichtig war es für die Betreiber des Zweckverbandes, sich im Bereich der Organisationshaftung abzusichern, so das zusätzlich zur technischen Aufrüstung Anweisungen sowie ein Chlorgasalarmplan mit festgelegten konkretisiert Maßnahmen erstellt wurde und hierbei auch die autorisierten Behörden Feuerwehr und Polizei ins Boot geholt werden (wurden), um bei einem Störfall, der hoffentlich nie eintreten wird, effektiv und überlegt handeln zu können.